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Forschungszentrum für Kraftfahrzeugtechnik setzt auf moderne Pflastersysteme

In der kleinen Gemeinde Abstatt in der Nähe von Heilbronn, eröffnete die Bosch-Unternehmensgruppe im Jahre 2004 ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum für Kraftfahrzeugtechnik. Auf dem 30 Hektar großen Gelände arbeiten rund 2.700 Mitarbeiter, davon ca. 80% Ingenieure. Das Weltunternehmen investierte bisher rund 200 Millionen Euro in diesen Standort. Besonderes Augenmerk beim Neubau der Anlage lag auf den rund 2.000 Parkplätzen und auf den Außenflächen rund um die modernen Hochbauten.

Standort der Superlative

Das Forschungszentrum ist ein Standort der Superlative. Hier findet sich in rund 110.000 Quadratmetern Gebäudefläche alles, was ein weltweit agierender Automobilzulieferer zum Forschen braucht: Besprechungsräume mit Auditorium, Tiefgarage für Versuchsfahrzeuge, KFZ-Fahrstühle für nicht fahrbereite PKW, Reifenlager für Bremsversuche, ein Schallmesshaus zur Messung der Bremsgeräusche, eine Kältekammer, die 12 Autos bei minus 40 Grad unterbringen kann sowie verschiedenste weitere Räume für unterschiedlichste Leistungsprüfstände. 

Auch bei der Gestaltung der Außenanlagen bestand die Planungsabteilung des Bauherren darauf, keine Lösung von der Stange zu wählen. Im Gegenteil: Mit Hilfe einer extravaganten Landschaftsplanung wollte man versuchen, dem gesamten Gelände eine besondere Note zu geben. Insbe- sondere die Zufahrten zu den Parkplätzen und die Aufenthaltsbereiche der Mitarbeiter vor der Cafeteria standen bei den Planern im Fokus. Hierzu Karl-Heinz Lang vom Ingenieurbüro Rauschmeier aus Bietigheim: „Wir hatten die Aufgabe, diese Bereiche besonders ansprechend zu gestalten. Ziel war es, lebendige Lebensräume zu schaffen, die das Betreten des Geländes zu einer Freude machen und die die Aufenthaltsqualität der Mitarbeiter während der Pausen maximiert.“ Die rund 18.000 Quadratmeter umfassenden Flächen – bestehend aus Zufahrten, Gehwegen und Aufenthaltsplätzen – wurden mit einem Pflasterbelag befestigt, der aufgrund seiner Oberflächenstruktur und seiner Formgebung besonders gut zu den modernen Hochbauten passt. Zum Einsatz kam das Cityblock-Pflaster und das QR-Pflaster aus dem Hause Blatt in der Oberfläche Jura grau kugelgestrahlt. Beide Beläge haben das gleiche Format und wirken im verlegten Zustand fast identisch. „Der feine Unterschied liegt im Verbundsystem des Cityblock-Pflasters“, beschreibt Karl-Heinz Lang. „Angeformte Abstandshalter sorgen für eine gewisse Verbundwirkung. Deshalb haben wir dieses Steinsystem auf den befahrenen Flächen eingebaut.

Das Highlight des Außenbereichs bildet der Platz vor der Cafeteria mit einem modernen Brunnen. „Hier legte der Bauherr besonderen Wert auf eine edle Gestaltung. Gesucht war ein Flächenbelag, der zwar elegant wirkt, der aber die Fläche insgesamt in den Hintergrund rückt, um die Architektur der Gebäude wirken zu lassen“, so Karl-Heinz Lang. Deshalb haben wir uns an dieser Stelle für die Großformatplatten im Format 1 x 1 Meter entschieden. Aufgrund des geringen Fu- genanteils und der dezenten Oberfläche in betongrau, wird mit diesem Produkt aus dem Hause Blatt genau die gewünschte Wirkung erzielt.“


5 Keilstein-Sonderformen für Parkplatz-Trennstreifen

Vor einer besonderen Herausforderung stand das Ingenieurbüro bei der Planung des rund 2.000 PKW-Stellplätze umfassenden Parkplatzes. Karl-Heinz Lang erläutert die Umstände: „Der Parkplatz verläuft teilweise kreisförmig um einen Hügel herum. Rein planerisch ergaben sich hier über 200 verschiedene Radien, die es mit einem Pflas- tersystem abzubilden galt. Unsere Aufgabe bestand nun darin, gemeinsam mit dem Entwicklungsstab der Firma Blatt, ein Verlegeschema zu entwickeln, welches in der Lage ist, mit nur wenigen Formsteinen die gewünschten Radien herzustellen. Schließlich ist es der Firma Blatt gelungen 5 Keilstein-Sonderformen zu konstruieren, mit denen alle möglichen Radien realisierbar sind. So lassen sich unterschiedliche keilförmige Flächen ausbilden, die als Trennstreifen zwischen den rechteckigen Parktaschen verlegt werden. Diese Lösung brachte einen großen Vorteil, denn sie ersparte viel Zeit bei der Verlegung der Steine.“

abstatt klWelches Pflastersystem war geeignet für die immerhin rund 23.000 Quadratmeter Parkplatzfläche? Hierzu Karl-Heinz Lang: „Bei Flächen dieser Größenordnung ist es klar, dass eine Versiegelung nicht in Frage kommt. Deshalb haben wir uns für das Öko-Rasenpflaster aus dem Hause Blatt entschieden. Dank seines großen Fugenanteils von bis zu 28% ist dieses in der Lage, Niederschläge flächig aufzunehmen und dem Grundwasser zuzuführen. Außerdem wirken die Flächen, dank des üppigen Grünanteils sehr freundlich und bilden einen fließenden Übergang zu den angrenzenden Grünstreifen auf dem Parkplatzgelände.




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