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Neues Pflaster für größte Wohnschau Baden-Württembergs

Das 1892 als Möbelschreinerei von Karl Hofmeister gegründete Möbelhaus Hofmeister in Bietigheim – zwischen Stuttgart und Heilbronn gelegen – bietet heute mit rund 50.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die größte Wohnschau unter einem Dach in Baden-Württemberg. Im Einrichtungshaus, Trendy und SB-Möbel zeigt Hofmeister in modernen Wohnwelten die komplette Bandbreite des Einrichtens, perfekt auf den individuellen Lebensstil der Kunden abgestimmt. Im Zuge einer Erweiterungsmaßnahme des Möbelhauses wurden der so genannte „Festplatz“ zwischen dem Einrichtungshaus und dem Trendy-Komplex sowie der Parkplatz völlig neu angelegt. Dabei gab es einige Besonderheiten zu beachten.

Spannungsfeld Festplatz tritt in den Hintergrund

Das Möbelhaus Hofmeister präsentiert sich in jeder Hinsicht modern und elegant: Hochbauten mit klaren Linien, rechteckige Fassadenelemente in den Farben schwarz und weiß sowie viele transparente Elemente aus Glas, die dem gesamten Komplex einen sehr hellen und freundlichen Charakter geben. Überhaupt ist die gesamte Firmenphilosophie darauf ausgerichtet, in jeder Hinsicht offen und freundlich nach außen zu wirken.

„An dieser Philosophie sollte sich auch die Planung für den neu zu befestigenden Festplatz vor dem Eingang des Möbelhauses orientieren“, formuliert Hans Noller vom gleichnamigen Architekturbüro aus Bietigheim. „Der Festplatz fungiert als Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Gebäuden, die ihn umgeben. Deshalb sollte der Platz selber sehr dezent gestaltet werden und optisch eher in den Hintergrund treten.“

Aus diesem Grund entschied man sich bei der Befestigung des rund 1.000 Quadratmeter großen Platzes für Großformatplatten aus dem Hause Blatt. Hans Noller erklärt warum: „Diese Plattenelemente wirken sehr elegant. Dank ihres besonders großen Formates von 1 x 1 Meter ist der Fugenanteil in der Fläche nur sehr gering. Dadurch verliert die Fläche an Dominanz und tritt wie gewünscht in den Hintergrund. Die graue Oberfläche der Steine wirkt ebenfalls sehr dezent und passt harmonisch zum schwarz und weiß der Gebäude“. Eine weitere positive Eigenschaft der Steine sieht man ihnen auf der ersten Blick gar nicht an: Dank der 14 cm Stärke kann die Fläche auch problemlos von Autokranen oder anderen schweren Aufbaugeräten befahren werden, ohne Schaden zu nehmen. Schließlich veranstaltet die Firma Hofmeister auf dem Festplatz regelmäßige Events, bei denen derartige Fahrzeuge die Fläche belasten.


Anforderungen an den Parkplatz: ökologisch - belastbar - elegant

Die weitaus größere Baumaßnahme der Firma Hofmeister fand aber an anderer Stelle statt: So galt es, den fast 5.000 Quadratmeter umfassenden Kundenparkplatz komplett neu anzulegen, da ein Nachbargrundstück hinzu erworben wurde und ausgiebige Planierungsarbeiten auf dem Gelände erforderlich wurden. Hierzu Hans Noller: „Der alte und neue Teil des Parkplatzes musste auf ein einheitliches Niveau gebracht werden. Hierzu wurden rund 1.000 Kubikmeter Boden abgetragen.“ Von Seiten der Stadt gab es die Auflage, das gesamte Gelände mit einem versickerungsfähigen Belag zu befestigen. Der Bauherr bestand auf einem Belag, der trotz der Versickerungsfähigkeit gut begehbar ist, der edel und wertig wirkt und gleichzeitig der Verkehrsbelastung durch PKW und Lieferverkehr gewachsen ist.“

Deshalb wählte man den Stuttgarter Sickerstein in der Ausführung Cityblock aus dem Hause Blatt. „Mit diesem Steinsystem haben wir für die hiesigen Verhältnisse eine ideale Lösung gefunden“, so Hans Noller. „Der Stein wird aus haufwerksporigem Beton gefertigt. Das bedeutet, dass das Wasser nicht durch besonders breite Fugen, sondern durch den Stein selber versickert. Mit dem Stuttgarter Sickerstein haben wir einen sehr gut begehbaren Pflasterbelag gefunden, der auch spielend die geforderten Werte für die Wasserdurchlässigkeit erfüllt. Damit dies auch langfristig so bleibt, haben wir unter das Splittbett aus Moräne Edelsplitt in 3 bis 5 mm großer Körnung einen Filtervlies gelegt, der ein Einrieseln von feineren Teilchen in die unteren Schichten verhindern soll.“
Ihre Stabilität erhält die Fläche durch die spezielle Cityblock-Technologie der Steine, einem ausgeklügelten Abstandhaltersystem, welches einem Verdrehen und Verkanten der Steine unter Belastung entgegenwirkt. Auf dem neuen Parkplatz der Firma Hofmeister wurden die Steine in 10 cm Stärke eingebaut. Sie besitzen eine Druckfestigkeit von 40 Newton pro Millimeter und sind damit ohne Probleme in der Lage, die durch den Verkehr anfallenden Schub- und Horizontalkräfte aufzunehmen.
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